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Bloggenswertes der letzten Tage

Da ich in den letzten Tagen meine Feeds nur sporadisch gecheckt habe, ist jetzt einiges zusammengekommen, das ich in aller Kürze bloggen möchte. Da wäre zunächst 2nd rec, das kleine, feine Label aus Hamburg, das sich Radiohead zum Vorbild nimmt und seinen Backkatalog auf CD verschenkt … bzw. den Kunden nach eigenem Ermessen bezahlen lässt. Nicht nur Eikman hegt leise Zweifel, ob das im Sinne des Labels funktionieren wird. Aber gut, vielleicht und hoffentlich wird das Risiko ja belohnt.

Apropos Eikman: Der Gründer von #thelastbeat.com wird für einige Zeit in der hochherrschaftlichen Redaktion der de:bug arbeiten, Glückwunsch dazu! Glückwünsche auch an die freie Hörbuchsammlung Librivox, die jetzt das Tausendste von Usern für User gelesene Buch bereitstellen kann. Um große Dateien, etwa komplette CD-Abbilder im Netz bereitzustellen bietet sich nach wie vor das BitTorrent-Verfahren an. Laut einem Interview mit Peter Suende von Europas größtem BitTorrent-Tracker thepiratebay.org ist mittlerweile ein neues Protokoll in Arbeit, dessen Dateiformat die Endung .p2p haben soll.

Und dann gibt's da noch eine Blog-Neuentdeckung: Bei information aesthetics dreht sich alles um die Visualisierung von Daten und um visuelle Kommunikation. Ein dort vorgestelltes Beispiel ist die Gracenote Music Map. Wenn irgendjemand auf der Welt eine CD in sein CD-ROM-Laufwerk einlegt und sie mit einem der gängigen Mediaplayer abspielt, ist die Chance groß, dass die Titel der CD per CDDB bei Gracenote abgefragt werden. Dort wird nun eine Top 10 pro Land berechnet und auf einer Weltkarte angezeigt. Das kann sehr aufschlussreich sein, wenn im Irak beispielsweise Linkin Park ganz weit oben steht. Vermutlich putschen sich die Blackwater-Söldner vor ihren Einsätzen so auf und surfen mit irakischen IPs - oder wie ist das zu erklären? Egal, bleiben wir zum Ende friedlich. Welche Rolle und vor allem Töne klassische Orchestermusiker spielen, wird hier anschaulich gezeigt.

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