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Flying Lotus twittert die Story zu "You're Dead"

Flying Lotus' neues Album "You're Dead" ist wieder ein Meisterwerk! Um das festzustellen, muss man nicht erst Metacritic bemühen, sondern das Album einmal anhören. Und dann noch einmal. Und noch einmal. Ad infinitum.

Was aber steckt hinter den Tracks, die Steven Ellison mit hochkarätigen Partnern wie (natürlich) Thundercat, Herbie Hancock, Kendrick Lamar, Captain Murphy, Snoop Dogg, Miguel Atwood Ferguson uvm. produziert hat? Nutriot hat den Twitter-Account von Flying Lotus genau beobachtet und 77 Tweets protokolliert, die die Geschichte hinter "You're Dead" erzählen.

“Never Catch Me“. Kendrick came thru and recorded to this song at the crib. Came alone. With a hoodie over his head. Ready to work (14). He wrote it on the spot and laid it down (15).

Nachzulesen ist das Ganze unter You're Dead in 77 Tweets.

Africa Hitech - 93 Million Miles

Africa Hitech

Africa Hitech ist das gemeinsame Projekt von Mark Pritchard und Steve Spacek. Die beiden haben sich 2007 bei der Red Bull Music Academy (wo sie als Lecturer eingeladen waren) getroffen und spontan beschlossen, zusammen Musik zu machen. Letztes Jahr haben sie ihre erste EP, "Hitecherous", auf Warp veröffentlicht, und jetzt ist das erste Album dran: 93 Million Miles.

Ganz leichte Kost ist das nicht: Zwar sind die Bässe dick, scheint bisweilen Detroit durch oder auch Jamaica, aber Experiment ist King auf diese Platte. Viele Tracks klingen ein Spur daneben, schräg, verzerrt, 8-bittig - jedoch immer so, dass es gerade noch passt. Ein Album, in das man sich hineinsinken lassen muss, bis es einen völlig umschlossen hält. Auf Soundcloud gibt es das komplette Werk schon als Stream.

Jamie Lidell & Pablo Fiasco live

Jamie Lidell live

Seit gestern Abend weiß ich, warum Jamie Lidells Elektro-Soul-Album Multiply seine Heimat ausgerechnet auf dem für progressive Elektro-Acts berüchtigten Londoner Warp-Label erschienen ist. Der bleiche Engländer mit der perfekten Soulstimme kann zwar auch schön harmonisch, viel lieber aber schreddert er seine Vocals durch allerlei Distortion-, Feedback- und sonstige Effektmaschinen zu einem verzerrten Techno-Soundtrack, um bei seinen Zuhörern die Hörerwartungen und -gewohnheiten mal so richtig durcheinanderzuwirbeln. Was im Rahmen des Heidelberg-Mannheimer Enjoy Jazz-Festivals dann unterstreicht, dass dessen Macher Mut gezeigt haben, einen außerordentlichen Künstler einzuladen und die topographische Landkarte des "Jazz" so weit wie nur möglich auf bisher noch unbekanntes Territorium auszudehnen.

"Jamie Lidell & Pablo Fiasco live" vollständig lesen
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